HomeÜber michGästebucheShopNewsletterPreiseKontakt
 
 
 lieben-lernen.ch - das Lexikon

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 


Barrieremethoden :
Mit Barrieremethoden werden Verhütungsmethoden bezeichnet, die den Samenzellen wie Barrieren und Hindernisse den Weg zum Ei versperren. Denn die männlichen Samenzellen wollen immer nur eins ... zu einer weiblichen Eizelle gelangen. Aber wenn es zu keiner Schwangerschaft kommen soll, müssen Mann und Frau verhüten. Möglichkeiten sind z.B. das Kondom, das Diaphragma oder die Portiokappe – alle gehören zu den Barrieremethoden.

Bartwuchs :
"Die Partie zwischen Oberlippe und Nase eingeschmiert mit Hühnerdreck und Honig, dann wächst der Bart." Düngen und Ziehen – ein Geheimtip unter Jungen, die ihre kargen Bartstoppeln endlich sprießen lassen wollen. Früher oder später aber, nämlich in der Pubertät, wächst der Bart auch ohne solche Hilfsmittel, die bekanntlich sowieso nichts nutzen. Der Junge bekommt im Gesicht, über der Oberlippe, am Kinn und auf den Wangen Haare, den Bart eben.
Zuerst ist es nur ein weicher Flaum, der dann aber zunehmend in harte Bartstoppel übergeht. Ob ein Junge sehr viele Barthaare hat oder so gut wie gar keine, das regeln die männlichen Hormone im Körper. Die entscheiden auch, wann der Bart zu wachsen beginnt: bei den einen schon mit 12 Jahren, bei anderen später, manche bekommen nie einen. Einen Bart zu haben, hat allerdings nichts mit einem "richtigen Kerl" zu tun; auch die tollsten, schönsten und phantastischsten Männer können bart– und flaumlos durch die Gegend laufen.
Wenn der Bartwuchs einsetzt, sind die meisten Jungen erst einmal stolz. Die Freude könnte vielleicht getrübt werden durch die Farbe des Bartes, denn blonde Haare im Gesicht fallen nicht ganz so stark auf wie schwarze.

Basaltemperaturmethode :
Es ist dasselbe wie "Temperaturmethode".

Befruchtung :
Unter Befruchtung versteht man den Moment, in dem Ei– und Samenzelle miteinander verschmelzen. Das ist die Voraussetzung für neues Leben.
Zur Befruchtung und somit zur Schwangerschaft kann es kommen, wenn beim Geschlechtsverkehr Samenzellen in die Scheide der Frau gelangen, die weiter durch die Gebärmutter in die Eileiter wandern. Dort kommt es zur Verschmelzung von Samenzelle und Eizelle. Die Eizelle ist auf ihrem Weg vom Eierstock in die Gebärmutter für ca. sechs bis 24 Stunden befruchtungsfähig. Die männlichen Samenzellen sind jedoch zwei bis fünf, unter Umständen sogar sieben Tage im weiblichen Körper befruchtungsfähig, d.h., daß auch diese Tage vor dem Eisprung zu den fruchtbaren Tagen gehören. Zu einer Schwangerschaft kann es kommen, wenn es in dieser Zeit – also innerhalb der letzten sechs Tage vor dem Eisprung sowie am Tag des Eisprungs selbst – zu einem ungeschützten Geschlechtsverkehr kommt.

Beischlaf :
Zu Beischlaf findest du mehr Informationen, wenn du "miteinander schlafen" anklickst.

Belästigung :
Belästigung kann vieles sein: ein Hinterherglotzen, obszöne Witze, abfällige Bemerkungen über das Aussehen, der Blick über die Absperrung der Mädchentoilette und die ungebetene "Hilfestellung" beim Sport. Häufig fühlen sich die Betroffenen den Belästigungen hilflos ausgeliefert. Aber manchmal gibt es auch Möglichkeiten sich zu wehren, z.B. indem man ganz laut sagt, was man nicht möchte. Häufig ist dem anderen das allein schon so peinlich, daß er sofort aufhört. Sollte es allerdings nicht wirken, dann bittet Freunde, Eltern oder andere erwachsene Vertrauenspersonen um Hilfe. Auch Jugendzentren, Kinder– und Jugendberatungsstellen sowie die Leute am Kinder– und Jugendtelefon des Deutschen Kinderschutzbundes helfen.

Beratungsstelle :
"Jetzt bin ich mit Timo schon zwei Monate zusammen und irgendwie würde ich ja gerne mit ihm schlafen. Nur, wir müßten uns ja um die Verhütung kümmern. Und vor allem, wie kann ich wirklich sicher verhindern, daß ich Aids bekomme?" Monas Freundin Tina weiß auch nicht recht weiter.
Dafür gibt es Beratungsstellen. Dort können Mädchen und Jungen, aber auch Erwachsene hingehen, wenn sie Fragen zu Sexualität und Verhütung, zum Schwangerschaftsabbruch oder zu ihrer Beziehung haben. Der Besuch ist in der Regel kostenlos. Dort gibt es eine Menge Informationsmaterial zu den Fragen. Wer sich beraten lassen will, macht vorher einen Termin mit einem Berater/einer Beraterin aus. Das Tolle an den Beratungsstellen: Wer seinen Namen nicht nennen möchte, der muß nicht, der wird dann anonym beraten und bekommt die Hilfe, die er oder sie braucht. Und noch etwas: Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter ist verpflichtet, die Gespräche vertraulich zu behandeln.
Die Adressen und Telefonnummern der Beratungsstellen kann man im Telefonbuch oder mit Hilfe unseres Adreßverzeichnisses finden. Sehr häufig stehen sie auch in der Zeitung unter der Rubrik "Hilfe und Beratung".

Beschneidung :
Unter einer Beschneidung versteht man einen operativen Eingriff, bei dem ein Teil der Vorhaut entfernt wird. Für eine Beschneidung gibt es unterschiedliche Gründe: Vielleicht leidet der Mann oder der Junge unter einer Vorhautverengung. Hier ist eine Beschneidung oft unumgänglich. Oder es hat einen religiösen Grund: Bei Juden, Moslems und vielen Naturvölkern werden die Jungen durch die Beschneidung in die Religions– oder Stammesgemeinschaft aufgenommen. Ob ein Junge oder ein Mann beschnitten ist oder nicht, hat nichts damit zu tun, wie er sexuell empfinden kann.

Bh :
Das ist die Abkürzung für "Büstenhalter". Der BH erfüllt einen doppelten Zweck: Zum einen soll er der Brust Halt geben – dies ist besonders bei einem großen, schweren Busen hilfreich, denn beim Sport oder Laufen stützt er die Brüste –, zum anderen wird er immer mehr als modisches Accessoir benutzt.

Billingsmethode :
Die australischen Ärzte Evelyn und John Billings haben über 25 Jahre die Schleimstruktur von Frauen untersucht und dabei eine Methode entwickelt, mit der Mädchen und Frauen ihren Eisprung vorhersagen können. Unter "Schleimmethode" findest du mehr dazu.

Binde :
Binden bestehen aus mehreren Lagen Watte, Zellstoff und häufig auch einer Kunststoffunterseite. Mädchen und Frauen benutzen sie während ihrer Periode um zu verhindern, daß das Blut in den Slip tropft. Die Binden werden durch eine Klebefolie an ihrer Unterseite in den Slip geklebt, dadurch sitzen sie rutschfest. Mittlerweile gibt es eine recht große Auswahl an unterschiedlichen Binden. Sie variieren in Breite, Länge und Dicke für die unterschiedlich starke Blutung. Daneben gibt es noch Slipeinlagen, das sind besonders dünne Binden für die weniger starken Tage der Periode. Ein Tragen über die Tage hinaus kann schädlich sein, da die Slipeinlagen durch eine Plastikunterlage luftundurchlässig sind und sie dadurch zuviel Feuchtigkeit in der Scheide halten, wodurch es leicht zu Entzündungen kommen kann.

Bisexualität :
Wörtlich übersetzt heißt Bisexualität "Zweigeschlechtlichkeit". Damit meint man aber keinen Zwitter. Vielmehr sind die Männer und Frauen gemeint, die sich von beiden Geschlechtern gefühlsmäßig und sexuell gleich stark angezogen fühlen. Bisexuelle Menschen können sich sowohl in Frauen wie auch in Männer verlieben.

Blasen :
Der Penis des Jungen "wird geblasen" ... Komisch, daß es umgangssprachlich "Blasen" heißt, wenn man das Glied mit Lippen oder Zunge erregt. Denn beim "Blasen" wird eher geleckt, gesaugt oder gelutscht. Manche mögen das gerne, andere überhaupt nicht. Sie ekeln sich davor oder haben keine Lust dazu. Völlig normal, denn nicht jeder mag alles beim Sex. Was jemand nicht will, muß er auch nicht machen.
Der Fachausdruck dafür ist "Fellatio" oder allgemeiner "Oralverkehr".

Blutung :
Blutungen, Tage, Periode, Menstruation ... so viele unterschiedliche Bezeichnungen ... und gemeint ist eigentlich immer die "Regel". Wenn du darüber mehr erfahren möchtest, klicke dorthin.

Brustwarze :
Die Brustwarze zählt zu den erogenen Zonen. Sie wird fest und schwillt an, wenn der Junge oder das Mädchen sexuell erregt ist. Die kleinen Muskeln um die Brustwarze ziehen sich zusammen, die Warze wird hart. Aber auch bei Kälte versteifen sie sich. Die Brustwarze wird umgeben vom Warzenhof. Gemeinsam mit ihm hebt er sich durch seine dunkle Farbe von der übrigen Brust ab. Ist das Mädchen schwanger, kann der Warzenhof sogar noch dunkler und größer werden. Die Brustwarze kann herausstehen, völlig flach oder nach innen gekehrt sein. Auch bei Mädchen können um den Warzenhof kleine Härchen wachsen. Das ist völlig normal, genau wie die kleinen Talgdrüsen auf den Brustwarzen, die beim Stillen eine fetthaltige Flüssigkeit absondern und dadurch die Brustwarze schützen.

Brüste :
Keine Brust eines Mädchen oder einer Frau gleicht genau einer anderen Brust. Es gibt die unterschiedlichsten Formen und Größen. Manche Mädchen und Frauen sind mit ihrer Brust nicht zufrieden: Sie finden sie zu groß oder zu klein. Aber jede Form und jede Größe hat etwas Schönes. Und ganz unabhängig vom Äußeren ist und bleibt die Brust ein wichtiges und lustvolles Sexualorgan. Sie ist nämlich besonders empfindlich und reagiert sofort auf ein zärtliches Streicheln. Die Brüste sind also nicht nur dazu da, irgendwann einmal ein Baby stillen zu können.
Manche Mädchen machen sich vielleicht Sorgen, weil ihre Brüste unterschiedlich groß sind. Das ist genauso normal wie auch die eine Gesichtshälfte der anderen nicht genau gleicht. Außerdem können sich die Form und die Größe der Brüste während des Zyklus ändern. Der Grund: Der Hormonspiegel ändert sich in dieser Zeit, und das hat Einfluß auf die Brust.

Bumsen :
Bumsen ist ein Wort, was einige Mädchen und Jungen anstelle von "miteinander schlafen" benutzen. Möchtest du mehr darüber erfahren, solltest du unter "miteinander schlafen" nachlesen.

Busen :
Die eigentliche und richtige Bedeutung von Busen ist der Zwischenraum zwischen den Brüsten. Die meisten meinen aber – wenn sie von Busen sprechen – die Brüste. Darunter solltest du auch nachschauen.

Büstenhalter :
Das ist einer, der die Brüste hält. Klick mal "BH" an, und schon erfährst du mehr dazu.

Bzga :
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. "Die Gesundheit der Menschen zu erhalten und zu fördern" ist die Aufgabe der BZgA in Köln. Die BZgA informiert alle Bevölkerungsgruppen, insbesondere Jugendliche durch Fernseh– und Kinospots und die kostenlose Abgabe von Broschüren oder Plakaten über Themen wie z.B. Sexualität, Drogen, Aids oder Ernährung. Außerdem veranstaltet die BZgA Ausstellungen, erstellt Dokumentationen und gibt anderes Informationsmaterial, wie z.B. diese CD–ROM, heraus. Die Anschrift lautet: BZgA – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Ostmerheimer Straße 220, 51109 Köln. Du erreichst sie unter der Telefonnummer 0221/8992–0.
Wenn du mehr über die Medien der BzgA wissen möchtest, klicke den Button "Materialien" an.


Top
Zur Zeit sind 333 Begriffe online!
<< lieben-lernen.ch übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Beschreibungen! >>
 

Top