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 lieben-lernen.ch - das Lexikon

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Eichel :
Wenn hier von "Eichel" die Rede ist, ist nicht die Frucht der Eiche oder die Farbe der deutschen Spielkarten gemeint, sondern das verdickte vordere Ende des Penis. Die Eichel ist sexuell sehr empfindsam und eine höchst erogene Zone für den Jungen oder Mann. Ist der Penis nicht steif und der Junge oder der Mann nicht beschnitten, ist die Eichel von der Vorhaut verdeckt.

Eier :
"Eier" ist ein umgangssprachlicher Begriff – und dabei so zweideutig! Einerseits kann man nämlich damit die "Eizelle" der Frau bezeichnen, andererseits können damit die "Hoden" des Mannes gemeint sein. Unter beiden Stichwörtern findest du mehr!

Eierstock :
Der Eierstock ist ein primäres weibliches Geschlechtsorgan. Der lateinische Name für Eierstock ist "Ovar" und für Eierstöcke "Ovarien". Warum der Eierstock des Mädchens Eierstock und nicht "Eiermandel" heißt, ist schwer zu verstehen. Denn der Eierstock ähnelt in Form und Größe eher einer ungeschälten Mandel und überhaupt nicht einem Stock. Nichtsdestotrotz, zwei Eierstöcke hat das Mädchen. Sie hängen beiderseits elastisch zwischen Gebärmutter und Beckenwand. In den Eierstöcken haben sich schon vor der Geburt eines Mädchens etwa 400.000 Eianlagen gebildet. Eine ihrer Aufgaben: ab der Pubertät Eier heranzubilden, die befruchtet werden können. Dazu liegen die Eizellen in den Eibläschen und wandern, während sie heranreifen, an die Oberfläche des Eierstockes. Etwa alle 28 Tage wird ein reifes Ei aus einem der beiden Eierstöcke in den Eileiter herausgeschleudert. Gleichzeitig haben die Eierstöcke eine zweite Aufgabe: Sie produzieren die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron (Gelbkörperhormon).

Eifersucht :
Markus und Susanne lieben sich heiß und innig. Fast jeden Tag verbringen sie zusammen, sie gehen Eisessen, ins Kino, am Wochenende auch schon mal in die Disco. Aber das findet Markus nicht immer so toll: Denn manchmal tanzt oder unterhält sich Susanne mit anderen Jungen. Das paßt ihm überhaupt nicht. Wenn er nur daran denkt, dann sticht es so komisch, als hätten winzige Nadeln in sein Herz gepiekt. Na klar, Markus weiß es selber, er ist eifersüchtig. Und das ohne Grund, denn er weiß auch, daß Susanne ihn liebt.
Woher kommt dieses beklemmende Gefühl? Eifersucht und Angst haben sehr viel miteinander zu tun: Wer eifersüchtig ist, ist oft selbst etwas unsicher und hat Angst, jemanden zu verlieren. Er will seine Partnerin oder seinen Partner mit Haut und Haaren ganz alleine für sich besitzen und läßt dem anderen keinen Freiraum. Oft ziehen sich dann die Partner der Eifersüchtigen zurück, sind hilflos oder haben Angst vor den ständigen Nörgeleien. Auf Dauer macht das jede Liebe kaputt.
Darf man denn nicht ein klein bißchen eifersüchtig sein? Na klar, darf man. Ein wenig Eifersucht ist und tut gut. Schließlich ist einem der andere ja nicht egal, und es ist auch toll, wenn man spürt, daß es umgekehrt genauso ist.

Eileiter :
Wer würde schon auf die Idee kommen, daß die Eileiter des Mädchens irgendeine Ähnlichkeit mit einem Widder zeigen? Wohl kaum jemand. Aber es gibt sie: Die beiden Eileiter sehen aus wie umgedrehte Widderhörner. Sie sind zehn bis fünfzehn Zentimeter lang und verbinden die Eierstöcke mit der Gebärmutter.
In der zweiten Zyklushälfte, nachdem das Ei aus dem Eierstock herausgeschleudert wurde, wird es vom Eileiter aufgefangen und beginnt seine sechstägige Reise zur Gebärmutter. Keine "schweißtreibende Arbeit" für das Ei – es wird durch Flimmerzellen und wellenartige Bewegungen der Eileiter nach vorne befördert. Wird nicht verhütet, wird innerhalb der ersten zwölf Stunden nach dem Eisprung das Ei im Eileiter befruchtet.
Eileiter nennt man auch Tuben. Sie sind ein primäres weibliches Geschlechtsorgan.

Einnistung :
Hat das befruchtete Ei den Weg durch den Eileiter der Frau endlich geschafft und ist in der Gebärmutter gelandet, nistet es sich dort "gemütlich" ein, denn immerhin verbringt es neun Monate in der Gebärmutter. Die hat sich darauf vorbereitet, das sich einnistende Embryo für diese Zeit durch den Mutterkuchen zu ernähren.

Eisprung :
Im wahrsten Sinne des Wortes springt ab der Pubertät in der Mitte des Zyklus, also etwa alle 28 Tage, ein reifes Ei aus einem der beiden Eierstöcke des Mädchens. Das Ei wird in die Trichteröffnung des Eileiters geschleudert und in die Gebärmutter geleitet. In den ersten 6 bis 24 Stunden dieser Wanderung zur Gebärmutter kann die Eizelle befruchtet werden. Sie nistet sich dann in die weiche Gebärmutterschleimhaut ein. Andernfalls wird sie zusammen mit der Schleimhaut bei der Monatsblutung abgestoßen. An Veränderungen des Schleims am Gebärmuttermund und der Körpertemperatur kann ein Mädchen ihren Eisprung, die Ovulation erkennen. Dies gilt aber nur, wenn sie gelernt hat, ihre Körperzeichen zu verstehen.

Eizelle :
Sie ist eine weibliche Keimzelle, die in einem Eibläschen liegt. Während sie heranreift, wandert sie an die Oberfläche des Eierstockes. Etwa in der Mitte des Monatszyklus wird solch eine Eizelle aus einem der beiden Eierstöcke herausgeschleudert und von den Eileitern aufgefangen. Die Eizelle enthält die genetischen Anlagen, die von der Mutter an das Kind weitergegeben werden, der Samen enthält die des Vaters.

Ejakulation :
Ejakulation hört sich etwas geheimnisvoller an als "Samenerguß". Aber trotzdem erfährst du nur dort, was daran so rätselhaft ist.

Embryo :
In den ersten drei Schwangerschaftsmonaten bezeichnet man ein heranwachsendes Kind im Bauch der Mutter als Embryo. In dieser Zeit entwickeln sich die Gliedmaßen und Organe des Embryos. Danach heißt es Fötus.

Empfängnis :
Empfängnis, Zeugung, Befruchtung ... Wenn du "Befruchtung" anklickst, erfährst du, was gemeint ist.

Empfängnisverhütung :
Mit ganz bestimmten Mitteln kann man eine Empfängnis verhindern. Wenn du wissen möchtest, welche es gibt und welche für dich die richtigen sein könnten, dann klick einfach "Verhütungsmittel" an und lies.

Enthaltsamkeit :
Für manche ist es unvorstellbar: enthaltsam sein, auf Alkohol, Schokolade oder Sex verzichten. Es gibt Menschen, die aus einer Willensentscheidung heraus dem Sex entsagen. Zum Beispiel Nonnen, Mönche und katholische Priester leben im Zölibat, d.h., sie heiraten nicht und haben keine sexuelle Beziehung. Und es gibt auch Jugendliche, die aus freien Stücken mit dem Sex warten, bis sie verheiratet sind oder sich reif genug für eine feste Partnerschaft fühlen.

Entjungferung :
Das Jungfernhäutchen, ein dünnes Hautläppchen, sitzt direkt am Scheideneingang. Man spricht von einer Entjungferung, wenn ein Junge und ein Mädchen das erste Mal miteinander schlafen und das Häutchen dabei reißt. Dieses Einreißen tut bei manchen weh, andere spüren kaum etwas. Dabei blutet es dann, bei einigen mehr, bei anderen weniger. Aber keine Angst: Wenn Junge und Mädchen warten, bis die Scheide richtig feucht ist und sich der Junge sachte und vorsichtig bewegt, dann kann auch das "erste Mal" sehr schön sein. Außerdem reißt bei vielen Mädchen das Jungfernhäutchen auch schon vorher, z.B. beim Sport.
Bei einigen Völkern gilt eine unverheiratete Frau als ehrlos, wenn sie kein Jungfernhäutchen mehr besitzt. Die heile Jungfernhaut dient als der Beweis für Unschuld und Unberührtheit.

Erbanlagen :
Jeder Mensch sieht anders aus. Das liegt an den Erbanlagen, den Informationen, wie ein Mensch aussehen soll. Sie entscheiden, ob es ein Mann oder eine Frau ist, ein Indianer oder ein Chinese, ob mit blauen oder grauen Augen, ob Rechts– oder Linkshänder. Diese Informationen sind in allen Zellkernen des Körpers in den Chromosomen gespeichert. Bei der Befruchtung verschmelzen die beiden Zellen von Frau und Mann und vermischen dadurch ihre Erbanlagen. Es entsteht ein völlig neuer, einzigartiger Mensch.

Erektion :
Erektion bedeutet "steif gewordener Penis" des Jungen oder Mannes. Wenn ein Junge sexuell erregt ist, dann sammelt sich das Blut in den Schwellkörpern seines Penis: er wird steif und hart und richtet sich auf. Das ist die Erektion, die Voraussetzung für ein Miteinanderschlafen ist. Auch ohne sexuelle Erregung kann der Penis steif werden. Schau mal unter "Morgenlatte" nach.

Erogene Zone :
Immer wenn Marion und Bernd im Bett liegen und schmusen, lassen sie sich richtig fallen. Die Stellen, die Marion am meisten erregen, ihre erogenen Zonen, hat sie Bernd gezeigt. Er pustet ihr vorsichtig ins Ohr, streichelt ihre Brüste ganz sanft und leckt zärtlich ihre Brustwarzen ... Auch sie kennt seine erogenen Stellen. Sie weiß, wo er stärker und wo er lieber etwas sanfter angefaßt werden möchte. Am liebsten mögen sie es, wenn sie aus ihren beiden Körpern eine einzige riesige erogene Zone machen.

Erotik :
Erotik ist all das, was Männer und Frauen als sexuell anregend oder aufreizend empfinden. Es ist schwer zu sagen, was Erotik wirklich ist, denn jeder versteht etwas anderes darunter und nicht jeder springt auf die gleichen erotischen Reize gleich stark an.

Erregung :
Wenn ein Mann eine Erektion hat oder die Scheide einer Frau feucht ist, ist das meist ein Zeichen sexueller Erregung, die sich nicht nur körperlich, sondern auch psychisch/seelisch äußern kann. Diese Personen haben lustvolle Empfindungen, weil sie Reize verschiedenster Art gesehen, gespürt oder gefühlt haben, wie z.B. Gerüche, Worte, Bilder, Berührungen oder Phantasien. Was sexuell stimuliert oder Lust macht, ist von Person zu Person unterschiedlich.

Exhibitionist :
Maren geht mit ihrem Hund wie jeden Nachmittag im Park spazieren; um diese Zeit ist nicht besonders viel los. Plötzlich bemerkt sie, daß ihr ein Mann entgegenkommt. Eigentlich nichts Besonderes. Auf einmal schlägt er seinen Mantel zur Seite. Mit entsetztem Blick sieht Maren, daß er völlig nackt ist und mit steifem Penis vor ihr steht. Maren überlegt nicht lange und läuft weg.
Dieser Mann ist ein Exhibitionist. Er fühlt sich sexuell erregt und befriedigt, wenn er vor anderen Menschen seinen Penis zeigen oder sich selbst befriedigen kann. Exhibitionisten greifen meistens niemanden an, sondern erleben ihre Befriedigung aus dem Erschrecken und dem Verletzen des Schamgefühls anderer. Trotzdem: Wer vor ihnen erschreckt oder sich belästigt fühlt, sollte weggehen oder laut schreien, um sie zu verscheuchen und um andere zu warnen. Exhibitionistisches Verhalten hat psychische Ursachen und ist häufig zwanghaft. Die betroffenen Menschen sollten sich Hilfe in Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen holen.


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