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Fehlgeburt :
Bei einer Fehlgeburt endet eine Schwangerschaft frühzeitig. Der Körper des Mädchens oder der Frau stößt den Fötus mit Blutungen durch die Scheide ab. Kommt dies in den ersten 24 Wochen der Schwangerschaft vor, kann der Embryo außerhalb der Gebärmutter noch nicht leben; er läßt sich auch nicht künstlich am Leben erhalten. Wird ein Kind allerdings zwischen der 24. und 37. Woche geboren, so nennt man das eine Frühgeburt: Das Baby ist schwach, aber seine Chancen zu überleben steigen von Woche zu Woche.
Eine Fehlgeburt kann eine schlimme Erfahrung sein, viele Mädchen und Frauen verspüren Schmerz und Trauer. Manche machen sich Vorwürfe, sie seien während der Schwangerschaft nicht vorsichtig genug gewesen, sie hätten etwas falsch gemacht. Oder sie haben Angst, nie wieder schwanger werden zu können. Weder das eine noch das andere muß stimmen. Auf alle Fälle sollte das Mädchen oder die Frau gemeinsam mit der Ärztin oder dem Arzt herausfinden, warum es zu einer Fehlgeburt kam.
Viele Mädchen und Frauen haben eine Fehlgeburt und bemerken sie überhaupt nicht. Das liegt daran, daß die Gebärmutter den Embryo schon in den ersten Schwangerschaftstagen abstößt. Diese Fehlgeburt fühlt sich dann an wie eine ziemlich starke Periode, die vielleicht einige Tage später kommt als normal.

Fellatio :
Fell – atio ... vielleicht hat man die Vorstellung von einem weichen, kuscheligwarmen und anschmiegsamen Fell? Fellatio hat damit nun aber rein gar nichts zu tun, eher mit "Blasen". Geh mal dorthin.

Feucht :
Wenn manche sagen, daß ein Mädchen oder eine Frau "feucht" ist, heißt das eigentlich, daß das Mädchen oder die Frau sexuell erregt ist. Gemeint ist, daß sich im Bereich der Scheide vermehrt Scheidenflüssigkeit bildet. Klick da an, dann erfährst du mehr darüber.

Feuchter Traum :
Ein sexueller Traum, bei dem Jungen oder Männer einen Orgasmus haben. Feucht heißt er deshalb, weil Jungen dabei einen Samenerguß bekommen. Das heißt aber nicht, daß Mädchen und Frauen nicht ebenfalls Träume mit erotischem Inhalt haben.

Ficken :
Wenn zwei Menschen "miteinander schlafen", dafür gibt es eine Menge unterschiedlicher Begriffe. Ficken ist sehr umgangssprachlich, und viele Menschen empfinden diesen Begriff als hart und abwertend. Unter "miteinander schlafen" erfährst du mehr!

Flirt :
Da sieht man auf dem Schulhof immer wieder denselben Jungen. Und der wird von Tag zu Tag süßer und toller. Stundenlang beobachtet man ihn, aber so richtig traut Mädchen sich nicht, ihn anzuquatschen. Und dabei ist er soooo super ... Letzte Hoffnung: flirten.
Sie lächelt ihm zu und versucht, seine Blicke auf sich zu ziehen. Ob Mädchen oder Junge: Was tut man nicht alles, um die Aufmerksamkeit des neuen Schwarms auf sich zu lenken! Manche nennen das auch "anmachen". Flirten ist aber viel raffinierter, witziger und einfallsreicher.

Follikel :
Ein Follikel ist das Bläschen, von dem das Ei umgeben ist, bevor es durch den Eisprung freigesetzt wird.

Frauenarzt / Frauenärztin :
Angela will mit ihrem Freund schlafen. Also geht sie mit ihrer Mutter zu ihrer Frauenärztin, um sich die Pille verschreiben zu lassen. Die Ärztin erklärt ihr, daß es noch andere Verhütungmittel gibt und berät sie bei deren Wahl. Danach untersucht sie Angela. Wer zum ersten Mal zu einem Frauenarzt/einer Frauenärztin geht, der sollte ruhig seine Mutter, Schwester oder eine gute Freundin oder den Freund mitnehmen und sich die Fragen an den Frauenarzt/die Frauenärztin vorher überlegen.
Der Frauenarzt/die Frauenärztin unterliegt der Schweigepflicht, das heißt: Er/sie darf nichts ausplaudern.

Frauenkondom :
Das "weibliche" Kondom – auch Femidom genannt – ist wie das Kondom für Jungen an einem Ende geschlossen, das andere ist offen. Zusätzlich hat es an beiden Enden bewegliche Ringe. Dazwischen liegt ein etwa 17 Zentimeter langer Kunststoffschlauch, der die Wände der Vagina auskleidet. Den Ring am geschlossenen Kondomende zieht sich das Mädchen – ähnlich wie bei einem Diaphragma – über den Muttermund, so daß die Samenzellen nicht in die Gebärmutter gelangen können. Der andere Ring liegt an der Außenseite des Scheideneingangs. Die richtige Anwendung des Kondoms für die Frau ist nicht so einfach, wie es sich anhört. In der Bundesrepublik ist das Kondom für die Frau nicht zugelassen.

Freier :
"Er wandelt auf Freiers Füßen" ... So wurde früher ein Mann bezeichnet, der auf Brautschau war. Er hatte sich auf den Weg gemacht hat, eine Frau zu finden, die er heiraten könnte.
Heute versteht man unter einem Freier einen Mann, der eine Prostituierte aufsucht, der Geld für Sex bezahlt.

Frigidität :
Wenn Frauen keine sexuelle Erregung oder keinen Orgasmus beim Sex haben oder auch mal keine Lust haben, mit jemandem zu schlafen, bezeichnet man sie umgangssprachlich als gefühlskalt oder frigide. Eigentlich ein unsinniger und veralteter Begriff, denn alle Menschen haben mal Zeiten, wo sie keinen Sex wollen. Das gilt nicht nur für Frauen und Mädchen, sondern auch für Männer und Jungen. Nur da spricht niemand von Frigidität. Was normal ist, wie oft man Sex haben muß, das kann niemand entscheiden; dafür gibt es keine Normen. Jedes Mädchen und jeder Junge muß selbst entscheiden, wieviel Sex ihr oder ihm guttut. Wer allerdings mit seiner Lustlosigkeit Probleme hat, sollte allein oder mit dem Partner bzw. der Partnerin zu einer Sexualberatung gehen.

Fruchtbare Tage :
Auf ihrer Reise durch den Eileiter in die Gebärmutter ist die Eizelle für ca. 12 bis 24 Stunden befruchtungsfähig. Aber die Samenzellen des Mannes können drei bis fünf (unter Umständen bis sieben) Tage im Körper der Frau überleben und so auf die Eizelle warten. Daher gehören auch die Tage vor dem Eisprung und 24 Stunden danach zu den fruchtbaren Tagen. Zu einer Schwangerschaft kann es kommen, wenn zu dieser Zeit ein ungeschützter Geschlechtsverkehr stattfindet.

Fruchtbarkeit :
Julia ist stolz, sie hat zum erstenmal ihre Regel. Die Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron haben dafür gesorgt, daß sie schwanger werden kann. Julia ist fruchtbar. Wenn ein Junge die biologische Voraussetzung hat, mit seinem Samen ein Kind zu zeugen, ist er fruchtbar oder zeugungsfähig. Schau doch auch einmal unter diesem Stichwort nach!

Fruchtblase :
Der Embryo wächst nicht ungeschützt in der Gebärmutter heran, sondern um ihn herum bildet sich die Fruchtblase. Dieser Hautsack ist mit Fruchtwasser gefüllt und schützt das Kind bis zur Geburt.

Fsh :
Kürzt man FSH nicht ab, heißt es: "Follikelstimulierendes Hormon". Ohne dieses Hormon läuft bei der Fruchtbarkeit nichts. Das FSH wird in der Hirnanhangdrüse im Gehirn produziert und sorgt dafür, daß die männlichen oder weiblichen Sexualhormone Testosteron bzw. Östrogen hergestellt werden. Beim Mädchen reguliert das FSH das Wachstum der Eizellen; beim Jungen steuert es die Fruchtbarkeit. Damit der Zyklus funktioniert, muß das FSH mit einem zweiten in der Hirnanhangdrüse produzierten Hormon, dem "luteinisierenden Hormon", zusammenarbeiten.

Fötus :
Das heranwachsende Kind im Bauch der Mutter nennt man nach dem dritten Schwangerschaftsmonat "Fötus" oder auch Fetus.


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