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Gay :
"Gay" kommt aus dem Englischen und heißt soviel wie: lustig, farbenprächtig, lebenslustig und ... neuerdings auch schwul. Immer mehr Schwule benutzen den Begriff "gay". Das hat unterschiedliche Gründe: Manche empfinden "schwul" als Schimpfwort und "homosexuell" als zu sachlich. Sie bezeichnen sich selbst als "gay", da diese Bezeichnung nicht so negativ besetzt ist. Andere hingegen möchten damit nicht nur eine sexuelle Orientierung, sondern auch ein Lebensgefühl ausdrücken. Das Leben ist eben sehr vielfältig, farbenprächtig, lebenslustig – eben "gay" .

Geburt :
Etwa 280 Tage nimmt sich das Baby Zeit, um zu wachsen und sich zu entwickeln ... nun reicht es ihm, ihm wird alles viel zu unbequem und zu eng. Die Gebärmutter zieht ihre Muskulatur in einem bestimmten Rhythmus zusammen: die Wehen setzen ein. Damit hilft die Mutter dem Baby, sich den Weg aus der Gebärmutter zu bahnen. Für viele Frauen ist die Geburt eine ziemlich anstrengende und schmerzhafte Höchstleistung. Aber wenn es geschafft ist, sind die Schmerzen bald wieder vergessen.
Für viele werdende Mütter und Väter ist es eine große Hilfe, vor dem großen Ereignis viel über das Thema "Geburt" zu lesen oder sich anderweitig zu informieren. Viele werdende Mütter oder Paare besuchen z.B. einen Geburtsvorbereitungskurs, um Entspannungs– und Atemübungen zu lernen, bei denen der Partner die Frau tatkräftig unterstützen kann.

Gebärmutter :
Die Gebärmutter ähnelt in ihrer Form einer sieben bis neun Zentimeter kleinen Birne. Sie hat dicke Wände, die aus ziemlich starken Muskeln bestehen; dadurch ist sie sehr dehnbar. Dies ist auch notwendig, damit sich in der Gebärmutter die befruchtete Eizelle einnisten und innerhalb von neun Monaten zum Baby heranwachsen kann.

Gebärmutterhals :
Er ist der Verbindungsgang zwischen der Gebärmutter und dem Gebärmuttermund.

Gebärmuttermund :
Der Gebärmuttermund liegt im Innern des weiblichen Körpers. Wenn man ganz vorsichtig die Scheide mit den Fingern ertastet, dann kann man kurz vor dem Ende der Scheide den Muttermund – die Zervix – spüren. Er fühlt sich an wie eine Nasenspitze mit einem kleinen Grübchen. Das Grübchen ist die Öffnung zur Gebärmutter und so klein, daß Finger, Tampon oder Penis nicht hindurchpassen. Die Öffnung ist aber so stark dehnbar, daß ein Baby bei der Geburt durch den Gebärmuttermund gelangen kann.
Der Muttermund ist der unterste Teil der Gebärmutter und druckempfindlich. Beim Miteinanderschlafen kann das Mädchen spüren, wie der Penis dagegenstößt; vielleicht spürt der Junge ihn als einen kleinen Widerstand.
Innerhalb eines Zyklus und wenn das Mädchen sexuell erregt ist, ändert die Gebärmutter ihre Lage, so daß der Muttermund nicht immer an der gleichen Stelle zu finden ist. Manchmal ist es schwierig, ihn zu fühlen.

Gebärmutterschleimhaut :
Vor jedem Eisprung bereitet sich die Gebärmutter darauf vor, eine befruchtete Eizelle aufzunehmen. Dafür baut sie ihre Schleimhaut auf; sie wird dicker, und es bilden sich Drüsen und Zellen für die Ernährung des Embryos. Kommt es nun aber nicht zu einer Befruchtung, wird die Schleimhaut nicht benutzt und zerfällt in den vierzehn Tagen nach dem Eisprung. Vermischt mit Blut wird sie dann ausgeschieden. Das ist die Regel.

Gefühle :
Liebe, Traurigkeit, Ärger, Eifersucht, Minderwertigkeitskomplexe, Scham, Angst, Sehnsucht, Freude ... alles "Dinge", die man nicht so richtig erklären kann. Sie sind einfach da, irgendwie fühlt man sie. Entweder sind sie angenehm und tun einem wohl; dann möchte man sie festhalten und nie wieder loslassen. Oder es gibt Gefühle, die belasten, bedrücken oder verwirren. Mit diesen Gefühlen kommt man überhaupt nicht klar, man wünscht sich, sie würden ganz schnell vorbeigehen. Oft hilft es dann, mit jemandem darüber zu reden. Gerade für die Pubertät ist es typisch, daß deine Stimmungen "Achterbahn" mit dir fahren.
Viele Menschen glauben, daß Gefühle nicht ganz so wichtig sind wie die Vernunft oder der Verstand; sie lassen Gefühle nicht zu und wollen sie verbergen. Aber jeder Mensch hat Gefühle, und niemand kann ohne Gefühle leben.
Wer auf seine Gefühle hört, kann anderen besser sagen, was ihm guttut und was nicht.

Geil :
Eigentlich ist ja fast alles geil: das Essen in der Schulmensa, der neuste Kinofilm, die Eins in Französisch oder der supersexy aussehende Typ. Ursprünglich bedeutete das soviel wie sexuell erregt oder anmachend.

Gel :
Mit diesem Stichwort können zwei unterschiedliche Gels gemeint sein. Wenn du etwas über das Gel als Verhütungsmittel erfahren möchtest, klicke "chemische Methoden" an, sonst schaue unter "Gleitmittel" nach.

Gelbkörperhormon :
Ein Hormon, das während des Eisprungs im Eierstock gebildet und auch Progesteron genannt wird. Ist die Frau schwanger, verhindert es vorzeitige Wehen und ein Zusammenziehen der Gebärmutter. Zusätzlich sorgt es dafür, daß die Gebärmutter gut durchblutet und mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird. Bleibt das Ei allerdings unbefruchtet, hemmt das Gelbkörperhormon den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, die keine Funktion mehr hat und dann mit der Regel abgestoßen wird.

Genitalien :
Ob das Gen etwas mit Italien zu tun hat? Nein, der Begriff stammt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt: Geschlechtsorgane. Du willst mehr dazu wissen? Schau nach unter "Geschlechtsorgane".

Geschlechtshormone :
Es gibt drei Geschlechtshormone: Die weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron werden in den Eierstöcken gebildet, das männliche Testosteron in den Hoden. Geschlechtshormone lassen die Ei– und Samenzellen heranreifen und sorgen dafür, daß die Geschlechtsorgane sich ausbilden. Des weiteren lassen sie beim Mädchen mit Hilfe des Östrogens die Brüste und Hüften wachsen. Progesteron unterstützt die Einnistung des befruchteten Eis und unterhält die Schwangerschaft. Beim Jungen läßt das Testosteron die Barthaare sprießen und die Brust breiter werden.
Jedes Mädchen und jede Frau hat aber nicht nur die Östrogene in sich, sondern auch kleine Mengen des Testosterons. Ebenso wie bei Jungen und Männern in den Hoden eine kleine Menge Östrogen produziert wird.

Geschlechtskrankheiten :
Schau mal unter dem Begriff "sexuell übertragbare Krankheiten" nach!

Geschlechtsmerkmale :
Alle körperlichen Unterscheidungsmerkmale zwischen Junge/Mann und Mädchen/Frau bezeichnet man als Geschlechtsmerkmale. Und es geht auch noch genauer: es gibt die primären und die sekundären.
Unter primären Geschlechtsmerkmalen versteht man alle Merkmale, die von Anfang an seit der Geburt vorhanden sind – die Geschlechtsorgane. Erst in der Pubertät entwickeln sich die sekundären Geschlechtsmerkmale: beim Mann der Bartwuchs und die tiefe Stimme, bei der Frau die Brüste und bei beiden die Schambehaarung.

Geschlechtsorgane :
Unter Geschlechtsorganen versteht man die Organe, die der Fortpflanzung dienen. Man unterscheidet zwischen inneren und äußeren Geschlechtsorganen. Scheide, Gebärmutter, Eierstock und Eileiter sind die inneren, Schamlippen, Kitzler und Brüste die äußeren des Mädchens und der Frau. Beim Jungen und beim Mann sind Glied und Hoden die äußeren, Vorsteherdrüse und Samenleiter die inneren Geschlechtsorgane.

Geschlechtsreife :
Das Wort verrät es schon: Die Geschlechtsreife ist die Zeit, in der die Geschlechtsorgane der Jungen und Mädchen heranreifen. Diese Phase nennt man auch "Pubertät". Das Mädchen wird fruchtbar und der Junge zeugungsfähig. Schau doch mal unter diesen Begriffen nach.

Geschlechtsverkehr :
Ein sachliches Wort für Sex haben, bumsen, vögeln, sich lieben ... Wenn du unter "miteinander schlafen" nachguckst, hast du die Chance, mehr darüber zu erfahren.

Gestagen :
Unter Gestagenen versteht man weibliche Sexualhormone, die der Vorbereitung und Erhaltung der Schwangerschaft dienen. Sie werden im Eierstock, der Plazenta und der Nebenniere gebildet. Der wichtigste natürliche Vertreter ist das Gelbkörperhormon oder Progesteron. Daneben gibt es viele künstlich hergestellte mit ähnlicher – aber nicht gleicher – Wirkung, die in Hormonpräparaten zur Verhütung eingesetzt werden.

Gleitmittel :
Nackt haben sich Johanna und Thorsten aneinandergekuschelt ... sie küssen und streicheln sich. Dadurch wird Johannas Scheide so feucht, daß sie miteinander schlafen können, ohne daß es weh tut. Die Scheidenflüssigkeit dient als körpereigenes Gleitmittel und reicht völlig aus. Wenn beide aber Analverkehr machen wollen, dann benutzen sie auf jeden Fall zusätzlich ein Gleitmittel, um sich nicht zu verletzen. Die Schleimhaut im After sondert nämlich nicht viel Feuchtigkeit ab und ist daher sehr empfindlich.
Bei der Benutzung von Gleitmitteln in Verbindung mit einem Kondom muß man darauf achten, daß das Gleitmittel nicht fett– oder öllöslich, sondern wasserlöslich ist. Warum? Ganz einfach: Fett und Öl machen den Gummi porös, und das heißt: Er kann leicht einreißen.

Glied :
Ein anderes Wort für Penis. Wenn du da nachschaust, dann erfährst du mehr über das Glied.

Gonorrhöe :
Gonorrhöe und Tripper sind unterschiedliche Wörter für dieselbe Geschlechtskrankheit. Mehr Infos bekommst du unter "Tripper".

Gynäkologe / Gynäkologin :
Ein anderer Begriff für "Frauenarzt/Frauenärztin". Klick doch einmal diesen Begriff an.


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