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Kaiserschnitt :
Der Kaiserschnitt ist eine Operation, die erforderlich wird, wenn eine normale Geburt nicht möglich oder zu gefährlich ist. Bei dieser Geburt erhält die Frau eine Narkose, und der Arzt schneidet die Bauchdecke und Gebärmutter auf und holt das Kind heraus. Warum der Kaiserschnitt Kaiserschnitt heißt? Angeblich soll Kaiser Cäsar so auf die Welt gekommen sein!

Kastration :
Bei einer Kastration werden die Hoden des Jungen/Mannes, bei dem Mädchen/der Frau die Eierstöcke entfernt oder bestrahlt, so daß keine Geschlechtshormone mehr gebildet werden können. Eine kastrierte Frau hat keinen Eisprung, sie kann keine Kinder mehr bekommen, und ein kastrierter Mann kann keine Kinder zeugen. Meist kommen diese Methoden aus medizinischen Gründen in Frage. Viele verwechseln Kastration mit Sterilisation, obwohl das etwas völlig anderes ist. Bei einer Kastration des Mannes kommt es zu erheblichen Veränderungen von Persönlichkeit und Sexualverhalten, bei der Sterilisation nicht.

Keimzelle :
Die Ei– und Samenzellen werden auch als Keimzellen bezeichnet, da nur aus der Verschmelzung dieser Zellen neues Leben entstehen, also herankeimen kann.

Kitzler :
zu Kitzler siehe bitte >> Klitoris

Klimakterium :
Ein anderes Wort für "Wechseljahre". Wenn du dort nachschaust, erfährst du mehr.

Klitoris :
Vorsichtiges Streicheln und zärtliches Berühren hat der Kitzler besonders gern. Aber bevor man ihn "kitzeln" kann, muß man wissen, wo er ist. Er liegt geschützt zwischen den kleinen Schamlippen. Wenn man diese vorsichtig zur Seite schiebt, dann lugt seine Spitze hervor. Er ist eine sehr empfindsame Stelle des Mädchens und sieht aus wie eine kleine Perle. Der Kitzler besteht aus Schwellkörpern. Ist das Mädchen sexuell erregt, füllen sich diese mit Blut, werden groß, fest und prall und richten sich auf. Der Kitzler ist als einziges Organ ausschließlich dafür da, die Frau sexuell zu erregen, wenn es berührt wird. Deshalb wird der Kitzler häufig auch als Lustorgan benannt.

Knaus - Ogino - Methode :
Bei der Knaus–Ogino–Methode trägt das Mädchen oder die Frau den Zeitpunkt ihrer Regel in einen Kalender ein und kann somit ihre unfruchtbaren Tage ausrechnen. Daher heißt diese Methode auch Kalender–Methode. Sie ist aber viel zu unsicher und von daher als Verhütungsmittel nicht geeignet. Möchtest du dich über natürliche Methoden informieren, klicke doch "symptothermale Methode" an.

Knutschen :
Susanne und Gerd sind frisch verliebt und können nicht voneinander lassen. Das war Liebe auf den ersten Blick. Sogar auf Brittas Party stehen sie die ganze Zeit eng umschlungen zusammen und knutschen miteinander. Dieses leidenschaftliche, heftige, oft recht feuchte Küssen läßt sie alles um sie herum vergessen. Und dann hat Susanne Gerd auch noch einen dicken Knutschfleck gemacht. Diese blau–rot–grün–gelben Hautstellen entstehen, wenn jemand richtig kräftig die Haut eines anderen zwischen die Zähne einsaugt. Gerd findet das ganz toll. Und morgen, in der Schule, kann er ja seinen Lieblingspulli anziehen, den mit dem Rollkragen.

Koitus :
Es gibt dafür so viele Wörter. Aber wenn du "miteinander schlafen " ansteuerst, dann bist du auf der richtigen Fährte.

Koitus Interruptus :
Wörtlich übersetzt heißt das soviel wie: unterbrochener Beischlaf. Viele kennen den Koitus interruptus auch unter dem Namen "Rückzieher" oder "Aufpassen". Er soll eine Schwangerschaft verhüten. Wenn beide miteinander schlafen, zieht der Junge kurz vor seinem Samenerguß – also direkt vor dem Orgasmus – seinen Penis aus der Scheide. Aber häufig gelangt – ohne daß der Junge es merkt – schon vor dem Erguß Samenflüssigkeit in die Scheide. Die Samen sind längst schon auf dem Weg zum Eileiter. Oder der Junge bekommt eher als gedacht und gefühlt einen Samenerguß. Deshalb sollten beide ganz bewußt auf den Koitus interruptus verzichten. Einerseits ist es keine Verhütungsmethode, andererseits ist dieses Aufpassen viel zu anstrengend und lustfeindlich. Der Spruch "man soll aufhören, wenn es am schönsten ist" kann in dieser Situation weder für den Jungen noch für das Mädchen stimmen.

Kondom :
Das Kondom ist das einzige Verhütungsmittel für den Jungen oder den Mann. Außerdem ist es nach wie vor die einzige Möglichkeit, sich gleichzeitig vor der Ansteckung mit einer sexuell übertragbaren Krankheit, vor Aids und vor unerwünschter Schwangerschaft zu schützen.
Das Kondom wird wie eine zweite Haut über den steifen Penis gerollt. Der Samen wird im Reservoir des Kondoms aufgefangen und gelangt so nicht in die Scheide. Da bereits vor dem Samenerguß einzelne Samenzellen austreten können, muß das Kondom vor der Berührung mit der Scheide übergerollt werden. Nach dem Samenerguß muß der Penis mit dem Kondom noch vor dem Erschlaffen des Gliedes aus der Scheide gezogen werden. Ganz wichtig: Beim Herausziehen das Kondom festhalten. Richtig angewendet ist das Kondom sicher. Fehler sind leicht zu vermeiden, wenn man sich an folgende Sicherheitsregeln hält: die Kondompackung vorsichtig aufreißen, nur wasserlösliche Gleitmittel benutzen, Kondome keiner großen Wärme aussetzen, nie in der Hosentasche oder im Geldbeutel aufbewahren, denn dort können sie beschädigt werden, auf Markenkondome mit der Kennzeichnung "CE" mit der Nummer der Prüfstelle achten, das Haltbarkeitsdatum darf nicht überschritten sein, etc. Die genaue Anwendung und weitere Hinweise findet man in der Packungsbeilage. Klicke auch "Reservoir" an!

Kontrazeption :
Bei einer Rezeption wird jemand oder etwas empfangen; eine Kontrazeption ist das Gegenteil, sie verhindert den Empfang. Sieh mal unter "Verhütung" nach.

Kuss :
Immer wieder berühren sich die Lippen von Katja und Lars – ganz vorsichtig und zärtlich. Sie küssen sich ohne Ende, manchmal auch auf die Nasen, Augen und Ohren. Sie genießen ihre ruhigen, hin und wieder heftigen Liebesküsse.
Dann kommt Lars nach Hause. Er bekommt von seinen Eltern einen kleinen Begrüßungskuß auf die Wange. "Hallo, wie geht's?"
Im Fernsehen läuft gerade die Tagesschau. Lars sieht in einer Reportage, wie sich zwei Politiker küssen. Im anschließenden französischen Spielfilm begrüßen sich zwei Freundinnen mit zwei Küßchen links und zwei Küßchen rechts.
Abends – vor dem Einschlafen – denkt Lars noch einmal daran: Wenn Katja und er miteinander schlafen, dann "beküssen" sie sich von oben bis unten. Wie unterschiedlich Küsse sein können!

Körperpflege :
Das Wort Körperpflege kennt man vielleicht aus der Werbung. Denn dort heißt es oft, man müsse mit Deodorant oder Duschgel etwas für den Körper und die Sauberkeit tun. Für den Intimbereich (Scheide/Penis) ist nur das Waschen mit Wasser wichtig. Extra Waschlotionen oder Intimsprays schaden eher, als daß sie etwas nützen.
Auch Scheidenspülungen sind Unsinn. Die Scheide selbst hat nämlich ein eigenes, gut funktionierendes Selbstreinigungssystem. Allerdings sollten sich Mädchen jeden Tag die inneren und äußeren Schamlippen sowie die Gegend um den Darmausgang mit Wasser waschen. Wasser reicht, es muß keine Schaumorgie sein. Immer von der Scheide zum After hin waschen, um so zu verhindern, daß Bakterien vom After in die Scheide gelangen und eine Entzündung hervorrufen. Die Jungen sollten täglich Penis und Hodensack mit viel Wasser und seifenfreier Lotion waschen. Die Vorhaut wird dabei vorsichtig zurückgezogen, um die Eichel gründlich mit Wasser zu reinigen. Gerade dort können Bakterien leicht Entzündungen hervorrufen.
Vielen Mädchen ist es ein selbstverständlicher Handgriff geworden: Die letzten Tropfen nach dem Pinkeln werden mit einem Stück Toilettenpapier abgewischt. Ebenso können Jungen verhindern, daß die letzten "Pinkeltropfen" in die Hose gehen, wenn sie ihren Penis bei leicht zurückgeschobener Vorhaut mit Toilettenpapier abwischen.
Also: Um Entzündungen und Juckreiz zu verhindern, ist "ein bißchen" Körperpflege schon hilfreich.


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