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 lieben-lernen.ch - das Lexikon

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Sadomasochismus :
Sadomasochismus, auch Sadomaso oder SM genannt, ist eine Sexualpraktik. Dabei befriedigt man seine Lust und sexuelle Erregung, indem man den anderen erniedrigt oder ihm leichte Schmerzen zufügt (Sadismus) oder von anderen die Erniedrigungen oder Schmerzen erhält (Masochismus). Nach außen hin wirkt Sadomaso gewalttätig. Zwischen Menschen, die SM praktizieren, gibt es ganz klare verabredete Regeln und Grenzen.

Safer Sex :
Bei Safer Sex wird Sexualität so gelebt, daß das Risiko, sich mit sexuell übertragbaren Krankheiten zu infizieren, stark verringert ist. Auch vor Aids ist man durch Safer Sex geschützt. Safer Sex heißt, daß Samenflüssigkeit, Scheidenflüssigkeit und Blut nicht in den Körper der Partnerin oder des Partners gelangen. Das kann durch die Benutzung von Kondomen beim Geschlechtsverkehr erreicht werden, durch sexuelle Praktiken ohne "eindringenden" Geschlechtsverkehr und wenn Samen– oder Scheidenflüssigkeit nicht in den Mund aufgenommen werden. Sexualität – und damit auch Safer Sex – bietet sehr viele Möglichkeiten, sich gegenseitig Lust und Befriedigung zu schenken. Dazu gehört zärtliches Streicheln oder Massieren ebenso wie Petting.

Samenabtötende Mittel :
Das Stichwort heißt "Spermizide" – klick dorthin!

Samenbläschen :
Samenbläschen sind 5 bis 10 cm lange Drüsen unterhalb der Harnblase mit einer Verbindung zum Samenleiter. Hier wird der Anteil der Samenflüssigkeit produziert, der die Samenfäden auf ihrem langen Weg mit Nahrung versorgt.

Samenerguß :
Unter Samenerguß – auch Ejakulation genannt – versteht man den Moment, in dem aus dem Penis die Samenflüssigkeit kommt. Dabei schwimmen die Samenzellen den Samenleiter hinauf, bis sie in der Harnröhre landen. Ein Weg, den sie recht zügig zurücklegen. Die Samenzellen werden dann in rhythmischen Bewegungen aus der Harnröhre herausgespritzt. Das ist der Samenerguß.
Ein Samenerguß enthält normalerweise zwischen 200 und 500 Millionen Samenzellen. Da viele den langen und mühevollen Weg zur weiblichen Eizelle nicht überleben, ist solch eine große Zahl an Samenzellen nötig, damit es überhaupt eine einzige schafft.
Die Geschichte, daß jeder Junge und Mann nur "1000 Schuß" – also nur 1000 Samenergüsse – im Leben haben kann, ist natürlich Unsinn. Die Samenzellen werden nämlich ständig nachproduziert.

Samenflüssigkeit :
Bevor es bei einem Mann oder einem Jungen zu einem Samenerguß kommt, wandern die Samenzellen durch den Samenleiter an der Prostata und den Samenbläschen vorbei. Dort werden Flüssigkeiten abgesondert, die einerseits die Samenzellen bewegungsfähiger machen und andererseits die Samenzellen nähren. Dieses teils gallertartige, teils flüssige weiße Gemisch – genannt Samenflüssigkeit – wird bei einem Samenerguß ausgestoßen. In einem einzigen Samenerguß befinden sich etwa 400 Millionen Samenzellen.

Samenleiter :
Samenleiter führen den Samen vom Hoden zur Harnröhre. Wenn ein Junge oder ein Mann erregt ist und einen Samenerguß bekommt, zieht sich der Samenleiter rhythmisch zusammen und preßt den Samen heraus.

Samenzelle :
Die Samenzelle – die rund 64 Tage im männlichen Hoden heranreift – besteht aus einem Kopf, in dem alle Erbanlagen gespeichert sind, und einem Schwanzteil, der zur Fortbewegung dient. Die Samenzelle, die im Hoden des Mannes produziert wird, kann eine Eizelle befruchten. Wenn ein Mann und eine Frau ohne Verhütung miteinander schlafen, und der Mann einen Samenerguß hat, schlängeln sich nämlich die Samenzellen durch die Gebärmutter, den Eileiter hinauf zu einer Eizelle. Trifft eine Samenzelle auf eine Eizelle, kommt es zu einer Befruchtung.

Scham :
Früher benutzte man das Wort "Scham", wenn man von den Geschlechtsorganen der Frau sprach. Dieser Begriff und auch die Bezeichnungen "Schamhaar" und "Schamlippen" sind noch Ausdruck einer Zeit, in der das, was mit Körperlichkeit, Nacktheit und Sexualität zu tun hatte, verborgen bleiben sollte. Wenn man heute allerdings von "Scham" spricht, meint man eher das "Schamgefühl".

Schamgefühl :
Neben den alltäglichen Situationen, in denen sich viele bestimmt schon einmal geschämt haben, gibt es auch in der Sexualität Schamgefühle: manche schämen sich, nackt durch die Wohnung zu laufen, andere würden sich nie in einer Gemeinschaftsdusche im Hallenbad nackt duschen, oder ihnen ist es peinlich und unangenehm, mit Freunden über Sexualität zu sprechen. Schamgefühle entstehen dadurch, daß die Intimsphäre verletzt oder berührt wird. Deshalb ist es wichtig, den anderen nicht absichtlich bloßzustellen, sondern die Intimsphäre zu achten. Und so unterschiedlich wie das Bedürfnis nach Intimsphäre ist, so unterschiedlich können Schamgefühle sein.

Schamhaare :
Der Stolz vieler Mädchen und Jungen: Endlich sprießen die Schamhaare. Sie sind ein sicheres Zeichen der Geschlechtsreife, denn erst in der Pubertät beginnen die Schamhaare, die Haare im Genitalbereich, zu wachsen. Die Ursache: das Hormon Testosteron. Das heißt nun aber nicht, daß die Mädchen und Jungen, die wenig behaart sind, keine richtigen Mädchen und Jungen sind – sie haben halt nur weniger Haare als andere.

Schamhügel :
Wie ein Hügel wölbt sich der Körper des Mädchens oberhalb der Scheide ein wenig nach oben. Das ist der Scham– oder auch Venushügel (von der römischen Liebesgöttin Venus abgeleitet). Er besteht aus einem weichen, fettreichen Gewebe. Wenn das Mädchen geschlechtsreif wird, sprießen hier die Schamhaare.

Schamlippen :
Möchte ein Mädchen mal selber ihre Schamlippen betrachten, nimmt sie am besten einen Handspiegel zur Hilfe. Dabei wird sie zuerst ihre Schamhaare entdecken. Schiebt sie die Haare ein wenig beiseite, sieht sie die äußeren oder großen Schamlippen. Dann gibt es noch kleine Schamlippen, die liegen innerhalb der großen. Die Schamlippen reagieren empfindlich auf Berührungen, sei es nun ein fester Druck oder ein zärtliches Streicheln. Ist das Mädchen sexuell erregt, füllen sie sich mit Blut, schwellen an und färben sich dunkel.
Die Schamlippen sollen die Scheidenöffnung und den Kitzler nach außen hin schützen.
Der medizinische Ausdruck für Schamlippen heißt "Labien".

Schaumzäpfchen :
Das Schaumzäpfchen ist eine chemische Verhütungsmethode. Bevor man miteinander schläft, wird dieses Zäpfchen zehn Minuten früher in die Scheide geschoben, wo es sich durch die Körperwärme auflöst und einen zähen Schleim entwickelt, durch den die Spermien normalerweise nicht dringen sollen. Da Schaumzäpfchen gesundheitliche Nebenwirkungen, wie z.B. Brennen in der Scheide, verursachen können und als alleiniges Verhütungsmittel sehr unsicher sind, sollten sie nur in Kombination mit einem anderen Verhütungsmittel, wie z.B. dem Diaphragma, verwendet werden. Schaumzäpfchen dürfen nicht zusammen mit Kondomen benutzt werden, es sei denn, sie sind ausdrücklich dafür zugelassen. Wenn du mehr erfahren möchtest, klicke zusätzlich noch das Stichwort "chemische Methoden" an.

Scheide :
Sicher und geschützt liegt die Scheide verborgen. Um sie zu erkunden, muß das Mädchen fast schon "Entdeckungskünstlerin" sein. Dazu hockt sie sich am besten über einen Vergrößerungsspiegel und spreizt zuerst die Beine, denn dazwischen liegen die äußeren großen Schamlippen. Die umschließen die inneren Schamlippen; sie sind etwas kleiner und noch weicher als die äußeren. Die wiederum umschließen eine Öffnung in ihrer Mitte, den Scheideneingang. Dahinter liegt dann die Scheide – die Verbindung zur Gebärmutter. Oberhalb der Scheide befindet sich die Öffnung der Harnröhre.
Aus der Scheide fließen das Regelblut und Scheidenflüssigkeit; bei der Geburt bahnt sich das Baby durch die Scheide den Weg nach draußen. Normalerweise berühren sich die Scheidenwände. Da der Kanal jedoch sehr dehnbar ist, paßt das Kind durch die Öffnung hindurch.
Die Scheide hat ein raffiniertes Selbstreinigungssystem, mit dem sie sich vor den meisten Infektionen selbst schützen kann: Die Scheidenwände sondern eine Flüssigkeit ab, die leicht säure– und salzhaltig ist; manchmal kann man die Säure auch riechen.
Wenn das Mädchen sexuell erregt ist, wird diese Flüssigkeit verstärkt produziert. Sie macht die Schamlippen und den Scheideneingang feucht und dient so zusätzlich als natürliches Gleitmittel.
Oben an den kleinen Schamlippen liegt die Klitoris oder auch Kitzler genannt. Sie ist als einziges Organ ausschließlich dafür da, daß die Frau sexuell erregt werden kann. Die Scheide nennt man medizinisch Vagina, liebevoll Muschi oder umgangssprachlich Möse.

Scheideneingang :
Wenn ein Mädchen oder eine Frau mit Hilfe eines Handspiegels ihre Scheide betrachtet und vorsichtig die kleinen Schamlippen auseinanderzieht, dann kann sie ihren Scheideneingang sehen.
Oberhalb davon liegt die Öffnung der Harnröhre. Der Scheideneingang ist der Verbindungsgang zur Gebärmutter. So ist die Scheidenöffnung auch die letzte Hürde, die ein Baby nehmen muß, wenn es zur Welt kommt, von daher ist sie sehr dehnbar.
Aber natürlich ist der Scheideneingang auch noch der Ort, in den der Penis des Jungen eingeführt wird, wenn beide miteinander schlafen.

Scheidenentzündung :
Seit Tagen schon brennt und juckt es fürchterlich in der Scheide. Waschen, kratzen oder stillhalten, nichts hilft. Es wird eher schlimmer. Annette entschließt sich, zu ihrer Frauenärztin zu gehen.
Streß, ein geschwächtes Abwehrsystem, schlechte Hygiene im Scheidenbereich oder Geschlechtsverkehr mit jemandem, der sich mit einer Geschlechtskrankheit infiziert hat, sind mögliche Gründe für eine Scheidenentzündung. Das Mädchen oder die Frau spürt die Entzündung an Juckreiz, Brennen, einer gereizten und geröteten Haut, an Ausfluß, der streng riecht. Meistens geht es ihr dann auch insgesamt körperlich nicht so gut. Falls eine ärztliche Untersuchung nicht sofort möglich ist, eine erste Hilfe: Das Mädchen oder die Frau schiebt sich Naturjoghurt, dick auf einem Tampon verteilt, in die Scheide und läßt es dort wirken. Auch den Bereich um den Scheideneingang sollte sie dick mit Joghurt eincremen. Das gibt lediglich eine momentane Linderung des Juckreizes, ersetzt aber auf keinen Fall den Weg zum Frauenarzt/zur Frauenärztin.

Scheidenflüssigkeit :
Außer dem Zervixschleim gibt es noch die Scheidenflüssigkeit, eine klare, schleimige Flüssigkeit, die der Selbstreinigung der Scheide dient. Wenn das Mädchen oder die Frau erregt ist, vermehrt sich die Scheidenflüssigkeit, die von der Scheidenhaut direkt oder von den Drüsen, die am Scheideneingang liegen, abgegeben wird. Und warum? Die Scheidenflüssigkeit dient beim Miteinanderschlafen als natürliches Gleitmittel. Die Scheide ist feucht, und so tut es dem Mädchen oder der Frau nicht weh, wenn der Penis in die Scheide eindringt.

Scheidenkrampf :
Unter einem Scheidenkrampf versteht man einen Muskelkrampf, der den Scheideneingang verschließt. Der Scheidenkrampf ist nicht willentlich zu beeinflussen. Um ihn aufzulösen, müssen sich die Muskeln erst wieder entspannen. Beim Geschlechtsverkehr kommt es so gut wie nie zu einem Scheidenkrampf, sondern eher davor. Der Scheidenkrampf kann unterschiedliche Ursachen haben: vielleicht hat das Mädchen Angst, mit dem Jungen zu schlafen, oder sie hat schlimme Erfahrungen beim Sex gemacht ... Egal, woran es liegt, das Mädchen oder die Frau sollte sich nicht damit abfinden. Ein Arzt, eine Ärztin oder eine Beratungsstelle kann vielleicht bei der Lösung der Probleme behilflich sein. Wichtig ist auf jeden Fall ein verständnisvoller Partner.

Scheidenpessar :
Was kann man mit einem flachen Gummihütchen machen? Wer benutzt es, das Mädchen oder der Junge? ... "Diaphragma" beantwortet dir deine Fragen.

Schleimmethode :
Wie bei der Temperaturmethode wird auch hier festgestellt, wann die fruchtbaren Tage der Frau sind. Die Frau muß jeden Tag den Schleim untersuchen, der sich im Gebärmutterhals bildet und in der Scheide fühlbar wird. Dieser Schleim verändert sich im Laufe des Zyklus. Gewöhnlich zäh und undurchsichtig, wird er zur Zeit des Eisprungs klar und dünnflüssig, um für die Samenzellen besonders durchlässig zu sein. Das ist die fruchtbare Zeit, d.h. ein Mädchen kann sehr leicht schwanger werden. In dieser Zeit hilft es dann, keinen Sex zu haben oder Kondome zur Verhütung zu benutzen. Diese Methode ist aber nur in Verbindung mit der Temperaturmethode zur Verhütung relativ sicher. Diese Kombination nennt man symptothermale Methode. Unter diesem Stichwort solltest du dann auch weiterlesen.

Schwangerschaft :
Die Schwangerschaft ist die Zeit von der Befruchtung der weiblichen Eizelle bis zur Geburt des Kindes. Durchschnittlich dauert sie 266 Tage, gerechnet vom Eisprung oder 280 Tage, gerechnet von der letzten Periode. Während dieser Zeit nistet sich das befruchtete Ei in die vorbereitete Gebärmutter ein, entwickelt sich und wächst als ein Mensch heran.
Neben der Veränderung im Hormonhaushalt der Frau verändert sich auch der Körper der Schwangeren: die Gebärmutter wird größer, das Milchdrüsengewebe der Brüste wächst, Hüfte, Po und Oberschenkel werden dicker.

Schwangerschaftsabbruch :
Wenn du den für Schwangerschaftsabbruch häufig benutzten Begriff "Abbruch" anklickst, bekommst du dazu eine Menge Informationen.

Schwangerschaftstest :
In Apotheken gibt es Tests zu kaufen, die schon am Tag der ausgebliebenen Regel anzeigen können, ob ein Mädchen oder eine Frau schwanger ist oder nicht. Liegt eine Schwangerschaft vor, zeigt der Urinteststreifen eine farbliche Veränderung an. Die Tests weisen nämlich ein Hormon im Urin nach, das nur vom Mutterkuchen und somit nur in der Schwangerschaft gebildet wird.
Die Durchführung solcher Tests ist zwar recht einfach, dennoch sollte ein Mädchen diesen Test nicht alleine machen, wenn sie Angst vor dem Ergebnis hat. Es ist gut, eine Vertrauensperson dabeizuhaben, damit man über das Ergebnis reden kann.
Die Schwangerschaftstests sind zwar fast hundertprozentig sicher, aber doch nur fast. Daher sollte man sich das Testergebnis nach ein paar Tagen noch einmal bestätigen lassen. Dies kann das Mädchen bei einer Frauenärztin/einem Frauenarzt oder bei einer Familienberatungsstelle machen.

Schwanz :
Schwanz, Glied, Pimmel, Schniedelwutz ... alles andere Ausdrücke für den "Penis". Mehr erfährst du, wenn du "Penis" zu deinem Stichwort machst.

Schwellkörper :
Der Schaft des Penis besteht aus drei Schwellkörpersträngen. Ist ein Junge sexuell erregt, füllen sich die Schwellkörper vermehrt mit Blut. Die Folge: Der Penis wird größer, steif und hart.

Schwuler :
Ein Schwuler ist ein homosexueller Mann. Willst du mehr erfahren? Dann klick "Homosexualität" an.

Seitensprung :
Wenn man in einer festen Beziehung ist und einen One–Night–Stand mit einer anderen Person hat, nennt man das Seitensprung. Wird aus dem Seitensprung eine richtige Beziehung, spricht man von einem "Verhältnis".
Für viele bedeutet ein Seitensprung einen Treuebruch und eine große Verletzung und damit das Ende einer Beziehung. Andere hingegen können verzeihen und langsam wieder Vertrauen zueinander finden.

Sekret :
Das Wort für unterschiedliche Flüssigkeiten, die von Körperdrüsen produziert und abgesondert werden. Z.B. sind Speichel, die Scheidenflüssigkeit und die Samenflüssigkeit Sekrete.

Selbstbefriedigung :
Selbstbefriedigung bedeutet, den ganzen Körper zu streicheln, Brust, Schamlippen, den Kitzler oder den Penis zu berühren und herauszufinden, was besonders viel Lust bereitet.
Über Selbstbefriedigung gibt es unterschiedliche Meinungen: Manche halten sie für ungehörig und unmoralisch, für andere ist sie eine ganz normale Sexualpraktik, die sogar wichtig ist, um den eigenen Körper kennenzulernen. Sicher ist, daß Selbstbefriedigung nicht krank macht.
Onanie und Masturbation sind andere Wörter für die Selbstbefriedigung. Mehr Informationen zu diesem Thema erhältst du in unserem Spiel.

Sex :
Alles, was mit Lust, Erregung, Zärtlichkeit, miteinander schlafen, sich selbst befriedigen, Petting, Sex–Appeal ... zu tun hat, gehört zum Sex.

Sex - Appeal :
Wenn man von einem Menschen sagt, daß er oder sie Sex–Appeal hat, meint man damit die erotische Ausstrahlung. Was jemand jedoch als "sexy" bei einem anderen Menschen empfindet, hängt immer vom Betrachter oder von der Betrachterin selbst ab: die eine mag die langen Haare, der andere hingegen findet den knackigen Hintern erotisch, und dieser wiederum findet z.B. die Kleidung total sexy.

Sexismus :
Werden Menschen nur aufgrund ihres Geschlechtes benachteiligt oder abgelehnt, dann nennt man das Sexismus. Dabei geht es z.B. immer um den starken, karriereorientierten, unabhängigen, coolen Mann und um die schöne, gefühlsbetonte, dumme Frau, die immer nur auf "ihren" Mann wartet. Darauf werden die Menschen reduziert, und die Personen mit all ihren Fähigkeiten spielen keine Rolle. Oft nutzt die Werbung dieses reduzierte Frauenbild, um eigentlich für ihre Produkte zu werben. Frauen werden dadurch als Lustobjekt abgewertet und fühlen sich nicht richtig verstanden.

Sexualität :
Sexualität ist ein lateinisches Wort und heißt Geschlechtlichkeit. Es gibt unterschiedliche Vorstellungen von Sexualität. Das hängt davon ab, in welcher Kultur er oder sie aufgewachsen ist, was die Eltern vorgelebt haben oder welche eigenen sexuellen Erfahrungen gemacht wurden. Allerdings ist klar: Sexualität gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Um sie wirklich genießen zu können, ist es wichtig, die eigenen Wünsche, Bedürfnisse, Gefühle und vor allem auch den eigenen Körper zu kennen und ihn anzunehmen und dabei auch den Partner/die Partnerin zu achten.

Sexualpraktik :
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, Sexualität und Sex zu leben – "zu praktizieren": Ob man sich selbst befriedigt, Petting oder Oral–, Vaginal– oder Analverkehr macht ... das alles nennt man Sexualpraktiken oder auch Stellungen.

Sexuell übertragbare Krankheiten :
Bei sexuell übertragbaren Krankheiten werden die Erreger durch ungeschützten Geschlechtsverkehr (Darm–, Scheiden– oder Mundverkehr) übertragen. Die bekanntesten Geschlechtskrankheiten sind Chlamydien–Infektion, Gonorrhöe, auch Tripper genannt, und Syphilis.
Hat man sich mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt, merkt man das an leichtem bis starkem, oft übelriechendem Ausfluß, Brennen und Jucken in der Scheide, am Penis oder am After. Alarmsignale sind auch Schmerzen im Unterbauch beim Pinkeln oder Brennen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
Die Betroffenen sollten so schnell wie möglich zum Frauenarzt oder Urologen gehen. Auch der Partner oder die Partnerin sollte sich mit untersuchen lassen. Denn viele sexuell übertragbare Krankheiten können neben den akuten Symptomen auch langfristig schwerwiegende Folgen wie z.B. Unfruchtbarkeit (bei Männern und Frauen) haben, wenn sie nicht beachtet und frühzeitig behandelt werden. Einige müssen von der Ärztin/dem Arzt an die Gesundheitsbehörde gemeldet werden. Dabei wird aber NICHT der Name gemeldet.

Sexueller Missbrauch :
Sexueller Mißbrauch ist, wenn ein Erwachsener sexuelle Handlungen zur eigenen sexuellen Befriedigung an einem Kind durchführt. Der sexuelle Mißbrauch hat häufig körperliche und geistige Schädigungen zur Folge, unter denen die Betroffenen zum Teil ihr ganzes Leben leiden.
Ein mißbrauchender Erwachsener benutzt immer seine Macht, um sich seine eigene Lust durch Kinder befriedigen zu lassen. Die verstehen manchmal gar nicht, was der Erwachsene von ihnen möchte und warum er ihnen sexuelle Gewalt antut. Die Kinder sind verängstigt. Sie spüren, daß mit ihnen etwas geschieht, das nicht in Ordnung ist. Sie müssen etwas tun, was sie nicht wollen, können sich aber nicht dagegen wehren. Meistens trauen sie sich nicht, mit jemandem darüber zu reden, da sie von dem Erwachsenen unter Druck gesetzt werden, zu schweigen und ihr "kleines Geheimnis" nicht zu verraten. Vor allem dann, wenn es Verwandte oder Bekannte sind, die das Kind mißbrauchen, was viel häufiger der Fall ist, als sexueller Mißbrauch durch fremde Personen. Damit der Mißbrauch aufhört, ist es wichtig, einer Vertrauensperson davon zu erzählen. Manchmal muß ein Kind auch mehreren Menschen berichten, was passiert, bevor jemand helfen kann. Es ist niemals die Schuld des Kindes oder des Jugendlichen, wenn ihnen sexuelle Gewalt angetan wird – auch wenn sie anfangs vielleicht mitgemacht haben. Sexueller Mißbrauch ist eine Straftat und kann mit Gefängnis bestraft werden.
In vielen größeren Städten gibt es Beratungsstellen oder das Kinder– und Jugendtelefon, bei denen die Kinder Hilfe und Unterstützung bekommen. In unserem Adressenteil findest du weitere Informationen.

Sexy :
Sexy kann z.B. ein Kleidungsstück, aber auch ein Mensch sein. Gemeint ist damit die erotische Anziehungskraft, was einen sexuell erregt oder erregen kann. Was jemand jedoch als "sexy" empfindet, hängt immer von dem Betrachter oder von der Betrachterin selbst ab: die eine mag die langen Haare, der andere hingegen findet den knackigen Hintern erotisch und dieser wiederum findet z.B. die Kleidung total sexy.

Sich Einen Runterholen :
Genauso wie "wichsen" ist "sich einen runterholen" Umgangssprache und bedeutet, daß sich ein Junge selbst befriedigt. Wenn du mehr über Selbstbefriedigung – bei Jungen und Mädchen – erfahren möchtest, mußt du unter diesem Stichwort nachlesen.

Skrotum :
Klicke zum "Hodensack", und du wirst mehr über Skrotum erfahren.

Smegma :
Smegma ist eine weißliche Substanz, die von den Talgdrüsen der Haut abgesondert wird und sich unter der Vorhaut des Penis sammelt. Wäscht sich der Junge nicht, dann fängt das Smegma nach einiger Zeit an zu riechen; der Penis kann sich sogar entzünden. Mit täglicher Hygiene passiert das allerdings nicht: den Penis mit klarem Wasser waschen und die Vorhaut vorsichtig zurückziehen und sich darunter ebenfalls mit Wasser reinigen.

Sodomie :
Sodomie bedeutet, daß Menschen mit Tieren Geschlechtsverkehr haben. Der Begriff wurde früher für sexuelle Handlungen benutzt, die als verwerflich und als Sünde galten, wie z.B. für Homosexualität und Analverkehr.

Softy :
Manche sagen zu einem Softy auch "Weichei"! Gemeint ist damit ein Junge oder ein Mann, der seine Gefühle zeigt und eben nicht so hart oder cool ist und nicht in jeder Situation zeigen muß, daß er ein richtiger Mann ist. Für die meisten ist "Softy" ein Schimpfwort, obwohl es auch schön ist, wenn ein Mann Gefühle zeigen kann. Das Gegenteil von einem Softy ist ein Macho.

Spanner :
Ein Spanner ist eine Person, die es erregt, heimlich andere Menschen in ihrer Intimsphäre zu beobachten: z.B. beim Umziehen in der Umkleidekabine im Schwimmbad, auf der Toilette in der Schule oder mit dem Fernglas von Fenster zu Fenster.
In der Regel bleibt es bei dem Spanner immer nur beim Hinschauen oder Beobachten. Trotzdem verletzt er die Schamgefühle und Intimsphäre seiner Opfer.

Spekulum :
Jedesmal, wenn ihre Frauenärztin sie untersucht, fragt sich Britta, woher diese weiß, daß der Muttermund und Gebärmutterhals in Ordnung sind. Sie liegen so weit in der Scheide, daß sie doch eigentlich nichts erkennen kann. Die Frauenärztin weiht Britta in das Geheimnis ein: Bei der Untersuchung benutzt sie ein kleines, schmales Instrument, das Spekulum. Das führt sie vorsichtig in die Scheide ein und dehnt sie damit ein wenig, um die Scheidenwände, den Gebärmutterhals und den Muttermund besser zu erkennen. Mädchen können ein Spekulum, um sich selbst zu untersuchen, in Apotheken kaufen.

Sperma :
Sperma ist ein anderer Begriff für "Samenflüssigkeit". Du erfährst mehr darüber, wenn du dorthin klickst.

Spermatogenese :
Sperma bedeutet "Samen", und Genese "Entwicklung". Setzt man beide Begriffe wieder zu Spermatogenese zusammen, wird klar: Gemeint ist die Entwicklung der Samenzellen. Bis die Samenzellen voll entwickelt sind, müssen sie zirka 64 Tage im Hoden heranreifen.

Spermien :
Spermien ist die Mehrzahl von Spermium. Und was ist ein Spermium? Schau einmal unter "Samenzelle" nach, dann wirst du es erfahren!

Spermizide :
Sie sind chemische Verhütungsmittel, die den männlichen Samen, die Spermien abtöten. Wo sie zu finden sind? In Scheidenzäpfchen und in Gels, mit denen ein Diaphragma bestrichen wird. Die Spermizide müssen immer mit einem Kondom oder Diaphragma angewendet werden, da sie allein nicht sicher verhüten. Aber Vorsicht: nicht alle sind für Kondome geeignet (siehe Packungsbeilage).

Spirale :
Die Spirale ist ein Verhütungsmittel, das aus Kunststoff besteht und mit einem Kupferdraht umwickelt ist. Die 2,5 – 3,5 cm große Spirale darf nur durch den Frauenarzt oder die Frauenärztin in die Gebärmutter eingesetzt werden und kann dort drei bis fünf Jahre bleiben. Die Spirale wirkt durch das Kupfer, das in kleinen Mengen abgegeben wird und die Beweglichkeit der Samenzellen hemmt, so daß sie die Eizelle nicht erreichen können. Des weiteren stört die Spirale den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, so daß sich kein befruchtetes Ei einnisten kann. Dieses Verhütungsmittel ist zwar sehr sicher, kann aber auch starke Nebenwirkungen haben: verstärkte Regelschmerzen, anfangs verstärkte und verlängerte Blutungen, gelegentlich Unterleibsentzündungen mit möglicher Unfruchtbarkeit als Folge. Daher ist sie als Verhütungsmittel auch nur für ältere Frauen mit abgeschlossenem Kinderwunsch geeignet.
Man nennt die Spirale auch Intra–Uterin–Pessar, oder kürzer: IUP.

Spirale Danach :
Die "Spirale danach" ist nur für den Notfall gedacht, wenn bei der Verhütung etwas schiefgegangen ist. Bis zu fünf Tagen nach einer solchen Panne kann die Einnistung eines befruchteten Eies noch mit einer Spirale verhindert werden. Hierbei wird vom Frauenarzt oder der Frauenärztin eine normale Spirale in die Gebärmutter eingelegt. Empfohlen wird die "Spirale danach" hauptsächlich den Frauen, die auch nach der Panne mit ihr weiter verhüten wollen. Diese Methode ist ethisch umstritten, da es vielleicht schon zu einer Befruchtung gekommen ist.
Da aber die Spirale für Mädchen und junge Frauen nicht geeignet ist, kommt auch die "Spirale danach" für sie nicht in Frage. Über "Pille danach" findest du Informationen über ein anderes Notfallmittel, allerdings hat man hier nur 48 Stunden Zeit. Beide Mittel sind keine regulären Verhütungsmittel.

Sterilisation :
Die Sterilisation ist eine sehr sichere Verhütungsmethode. Mit dem Abbinden oder Durchtrennen von Eileitern oder Samensträngen wird das Problem der Verhütung ein für allemal gelöst. Infolgedessen ist die Sterilisation von vornherein nur eine Lösung für Ältere und diejenigen, die fest entschlossen sind, keine Kinder (mehr) zu bekommen, da dieser Schritt kaum mehr rückgängig gemacht werden kann.
Bei der Sterilisation der Frau werden die Eileiter, also der Weg, den die Eizelle vom Eierstock zur Gebärmutter nimmt, unterbunden. Die Samenzellen gelangen dann nicht mehr zur Eizelle. Die Eizelle löst sich allmählich auf. Orgasmusfähigkeit, Zyklus und Monatsblutung werden davon nicht beeinträchtigt.
Der Eingriff beim Mann erfolgt, indem die Samenleiter durchtrennt werden. Die Samenzellen werden zwar weiter im Hoden gebildet, aber im Samenleiter ständig absorbiert, also vom Körper aufgelöst und abgebaut. Es kann keinen Samenstau geben. Orgasmusfähigkeit und Potenz bleiben davon völlig unberührt. Die Sterilisation ist keine Kastration, bei der die hormonbildenden Hoden entfernt werden.

Stimmbruch :
Kommt ein Junge in die Pubertät, veranlaßt das Hormon Testosteron das Wachstum des Kehlkopfs. Dadurch wächst das Volumen des Kehlkopfes, die Stimme wird automatisch tiefer.

Ständer :
"Ständer" ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für einen erigierten bzw. steifen Penis. Wenn du unter dem Stichwort "Erektion" nachschaust, erfährst du mehr.

Symptothermale Methode :
Bei der symptothermalen Methode ermittelt die Frau die Tage, an denen es zu einer Befruchtung und zu einer Schwangerschaft kommen kann. An den fruchtbaren Tagen ist Geschlechtsverkehr tabu oder ein anderes Verhütungsmittel erforderlich (z.B. Kondom). Diese Methode ist – bei strikter Anwendung – relativ sicher.
Bei der symptothermalen Methode handelt es sich um eine Kombination aus der Temperaturmethode und der Schleimmethode. Beide Methoden erfordern ein sehr hohes Maß an Disziplin und einen regelmäßigen Tagesablauf. Außerdem muß die Auswertung der Daten erst noch erlernt werden. Für junge Frauen, deren Zyklus noch unregelmäßig ist, ist diese Methode ungeeignet. Die symptothermale Methode ist eine natürliche Verhütungsmethode ohne Nebenwirkung, aber sie geht zu Lasten der Spontanität und erfordert ein hohes Maß an Verständnis und Unterstützung vom jeweiligen Partner.

Syphilis :
Syphilis überträgt sich meistens durch sexuelle Kontakte ohne Kondom. Der Erreger bahnt sich seinen Weg in den Körper durch Risse oder feinste Hautabschürfungen. Häufig zeigt sich an der Infektionsstelle nach 9 – 21 Tage eine Entzündung, ein festes, schmerzloses Geschwür. Normalerweise tritt die Entzündung an den Genitalien auf, aber sie erscheint auch an den Lippen und Brüsten, am After und Mund oder an den Fingerspitzen. Wird diese Krankheit nicht rechtzeitig erkannt und medizinisch behandelt, kommt es in der zweiten Phase zu unspezifischen Beschwerden mit äußeren Krankheitserscheinungen. In der dritten und letzten Phase kann es zu einem Befall der inneren Organe führen, die schwerwiegende Störungen und Ausfallerscheinungen (Knochen, Augen, Gehirn, Herz) zur Folge haben.


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